Gründungsgeschichte

herdesalt

Lebenssituationen, Prioritäten, Ansichten oder Ziele im Leben verändern sich. Was früher wichtig war, verliert an Bedeutung und Neues wird entdeckt. Ein natürlicher Prozess, denn jede Person und alles um sie herum entwickelt sich und ist ständig in Bewegung. So weit so gut. Das beinhaltet aber oft auch, dass etwas zurückgelassen wird. Um Bezug auf unseren Verein zu nehmen, ein Tier.

Mit so einer Situation waren eine Tierhalterin und eine Gruppe Kursteilnehmer im Frühling 2015 konfrontiert. Eine Tierbesitzerin wollte ihr Pferd einschläfern lassen, da es sie in ihrer persönlichen Lebenssituation behinderte. Das Pferd war 23 Jahre alt, jedoch in einem sehr guten körperlichen sowie psychischen Zustand. Es lebte schon seit Jahren in derselben Herde. Die Personen, die als erstes mit der Entscheidung konfrontiert wurden, waren sich schnell einig, dass das verhindert werden muss. Die Zeit drängte und es musste schnell gehandelt werden. Dies war der Auslöser für die Gründung des Vereins Sunshine House-für Tiere in Not. Schon kurze Zeit später fand die Gründerversammlung statt und so konnte die oben beschriebene Person überzeugt werden, ihr Pferd abzugeben. Das „Gründertier“ darf jetzt weiterhin in artgerechter Haltung im ausbildungszentrum für menschen und pferde in Emmenmatt leben.

Uns geht es nicht darum, Menschen in solchen Situationen zu verurteilen und uns mit dem Warum zu befassen, denn das kommt weder dem TierhalterIn noch dem Tier zugut. Unser Ziel ist es vorrangig auch nicht, auf die zum Teil schrecklichen Umstände aufmerksam zu machen, die zu Tierschutzfällen führen. Wir wollen uns voll und ganz auf das konzentrieren, was unserer Meinung nach oft vergessen wird, obwohl es doch eigentlich am Dringendsten zu beachten wäre – die Bedürfnisse der Tiere.

Unser Ziel ist es, Tieren in verschiedensten Notsituationen zu helfen. Tiere sind schon immer Begleiter der Menschen gewesen, ein Leben ohne sie ist für viele nicht vorstellbar. Sind sie in mancher Hinsicht doch weiser als wir und wissen sich besser in dem Phänomen Leben zurechtzufinden. Wir wollen ihnen eine Chance geben und jedes Tier, das wir unterstützen können ist ein kleiner Erfolg. Wir treten damit für eine Welt ein, in der sich alle Lebewesen mit Respekt begegnen.

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